Anna Felder im SLA

Anna Felder
Porträt von Anna Felder
© Yvonne Böhler (2008)

Anna Felder wurde 1937 in Lugano geboren. An der Universität Zürich promovierte sie in italienischer Literatur mit einer Arbeit über Eugenio Montale. Sie war lange als Französisch- und Italienischlehrerin an der Kantonsschule Aarau tätig und lebt in der Deutschschweiz und im Tessin. Ihr Schaffen ist von hoher Sensibilität und feinem Humor geprägt und findet in der Literaturkritik grosse Beachtung. Anna Felders Werke werden regelmässig auf Deutsch und Französisch übersetzt. Ihre Romane und Erzählungen erschienen bei Verlagen im Tessin und in Italien: Tra dove piove e non piove, deutsch Quasi Heimweh (Pedrazzini, 1972, Neuauflage bei Dadò 2015 – zuerst erschienen 1970 als Fortsetzungsroman in der NZZ, übersetzt von Federico Hindermann), La disdetta (Einaudi, 1974, dann Casagrande, 1991, deutsch Umzug durch die Katzentür, Benziger 1975), Nozze alte (Pedrazzini, 1981), Nati complici (Casagrande, 1999), Le Adelaidi (Sottoscala, 2007), Liquida (Opera Nuova, 2017). Dazu kommen Hörspiele und Theaterstücke, die auch in mehreren Deutschschweizer Städten aufgeführt wurden.

Anna Felder hat mit ihrem umfangreichen und vielfältigen Schaffen zahlreiche Literaturpreise gewonnen. Dazu gehören der Premio Italia 1975, zwei Schiller-Preise (1982, 1998), der Aargauer Literaturpreis (2004) und der Schweizer Grand Prix Literatur (2018).

Fachkontakt
Letzte Änderung 12.10.2020

Zum Seitenanfang

Kontakt

Schweizerische Nationalbibliothek
Schweizerisches Literaturarchiv
Daniele Cuffaro
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
E-Mail

Kontaktinformationen drucken

https://www.nb.admin.ch/content/snl/de/home/ueber-uns/sla/nachlaesse-archive/fokus/felder.html