Remo Fasani im SLA

Remo Fasani
Porträt von Remo Fasani
© Yvonne Böhler

Remo Fasani (1922-2011) wurde in Mesocco geboren und machte seine Ausbildung am Lehrerseminar in Chur und an den Universitäten Zürich und Florenz. Er unterrichtete zuerst an den Sekundarschulen von Poschiavo und Roveredo, danach an der Kantonsschule Chur. Von 1962 bis 1985 hatte er den Lehrstuhl für italienische Sprache und Literatur an der Universität Neuenburg inne. Als Autor debütierte er 1945 mit der Gedichtsammlung «Senso dell'esilio». Es folgten weitere dichterische Werke, die 1987 im Sammelband unter dem Titel «Le poesie 1945-1986» mit einem Vorwort von Giacinto Spagnoletti herausgegeben wurden. Weitere Sammlungen sind «A Sils Maria nel mondo» mit einem Vorwort von Giorgio Luzzi (2000) und «Sogni» (2008). Fasani übersetzte Gedichte aus dem Deutschen und Französischen, wie die «Colloqui / Gespräche / Colloques» aus dem Jahr 2010. Im selben Jahr wurden die an ihn gerichteten Briefe der italienischen Dichterin Cristina Campo publiziert. 

Als Literaturkritiker veröffentlichte Remo Fasani zwischen 1950 und 2008 verschiedene Studien zu Dante, Manzonis «Die Brautleute» und Tassos «Das befreite Jerusalem». Neben dem umfangreichen Korpus seiner wissenschaftlichen Arbeit zeugt der literarische Nachlass auch vom historischen und zeitgeschichtlichen Interesse des Autors. In seinen Gedichten befasste sich Remo Fasani mit so anspruchsvollen Themen wie Exil, Einsamkeit und Ökologie.

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Letzte Änderung 31.03.2022

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