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Die Karikatur in schwaz-weiss zeigt einen schmucken, kleinen Bauernhof vor schöner Alpenkulisse. Vor dem Bauernhof steht eine Bäuerin, die neben sich auf einem Tisch grosse Kugeln Butter stehen hat. Die Bäuerin hält in der linken Hand einen Stiefel und führt mit der Rechten einen Löffel in die Butter, wohl um die Steifel damit einzubuttern. Unter der Karikatur ist folgender Text zu lesen: «Die Jungfrau streicht mit Seelenruh die Butter auf die Alpenschuh’ : dieweil sie im Gesang verkünd’t: ‹Auf der Alm da gibt’s kei Sünd!›».

Stimmlos auf dem Markt

Die Ernährungsfrage kann eng mit der Frage nach politischer Teilhabe verknüpft sein. Diese Beziehung wird hier anhand der Ernährungskrise während dem Ersten Weltkrieg in der Schweiz beleuchtet.
Das Bild in Schwarzweiss zeigt zwei Frauen bei der Feldarbeit, im Hintergund einen See und weite Landschaft. Die ältere Frau links im Bild ist nach vorne gebeugt und führt mit Kraft eine Hacke zu Boden. Die rechts im Bild sehende jüngere Frau scheint die Bewegung gerade abgeschlossen zu haben und steht aufrecht mit der Hacke in der Hand. Beide Frauen sind konzentriert in die Feldarbeit vertieft.

Mina Hofstetter – Landwirtin und Feministin

Mina Hofstetter ist eine Pionierin der viehlosen Landwirtschaft und setzte sich für die Anliegen der Frauen im frühen 20. Jahrhundert ein.
Das Foto zeigt Schweizer Rationierungsausweise (1939–1948). Auf diesen wird angegeben, welche Mengen an Nahrungsmitteln (Fleisch, Hülsenfrüchte, Hafer, Gerste, Nudeln) bezogen werden konnten.

«In der Not frisst der Teufel Fliegen»

Was soll man kochen, wenn das Essen knapp oder rationiert ist? Die Schweizerische Nationalbibliothek untersucht den Zusammenhang zwischen Ernährung und Einschränkung.
Die Fotografie zeigt eine kleine kunstvoll verzierte, dreizackige Silbergabel. Der linke und rechte Gabelschaft ist jeweils leicht nach aussen gekrümmt. Der Schaft der Gabel verläuft gegen Ende hin etwas breiter und ist mit ornamentartigen Verzierungen versehen.

Filet oder Vegi? Essen ist nicht nur Ernährung

Filet Mignon oder Cervelat-Salat? Fleisch oder Vegi-Menü? Die Schweizerische Nationalbibliothek fragt, was unsere Ernährung mit unserem Lebensstil zu tun hat.
Das Inserat beinhaltet ausser dem Umschlagtitel «Das billigste Kochbuch» und den weiteren Titelangaben auch den Hinweis, dass die Neuscheinung zum Preis von 75 Rappen in der Schablitz’schen Buchhaltung in Zürich erhältlich ist. Ferner ist das detaillierte Inhaltsverzeichnis abgedruckt.

Nose to Tail: Schnörrli bis zum Schwänzli

Tiere vollständig zu verwerten ist heute angesagt, beruht aber auf der alten Praxis des sparsamen Umgangs mit Ressourcen und des kulinarischen Geniessens.
Basilikagleich präsentiert sich die Halle des Schlachthofes Zürich Herdern. Auf der vorliegenden Abbildung ist das Hauptschiff zu sehen. Die Halle ist mit einem Tonnengewölbe überdacht. Der Obergaden ist mit Rundboden-Sprossen-Fenstern durchbrochen. Die Fenster verleihen dem Raum Helle und Eleganz. Auf dem Hallenboden sind Baumaschinen, eine Baumulde und andere Bauutensilien aufgestellt. Wir sind in den Jahren 1985-87, die Jahre des Umbaus und der Umnutzung der Halle.

Schlachten und Schlachthöfe im Wandel der Zeit in Zürich

Das Schlachten im Wandel der Zeiten. Die Schweizerischer Nationalbibliothek blickt auf die Entwicklung von Schlachthäusern in der Stadt Zürich.
Das Werbeplakat für Birchermüesli von Hans Rausser zeigt vor einem gelben Hintergrund einen Becher Joghurt, der links von einer Zitrone und frontal von einer Banane, Haselnüssen, getrockneten Pflaumen und frischen Aprikosen flankiert wird. Ein Schriftzug wirbt über dem Joghurtbecher für das Produkt der Firma «fini fix».

Birchermüesli – ein Schweizer Welterfolg

Um 1900 sollte eine vegetarische Speise aus der Schweiz zu einem Welterfolg werden. Erfahren Sie, was es mit dem Birchermüesli auf sich hat
Die colorierte Zeichnung zeigt eine Familie an einem festlich gedeckten Esstisch. Eine Angestellte bringt gerade einen dampfenden und dekorierten Braten in das Zimmer.

Januarspeck – Denn Fleisch geht uns alle an

Warum sind die Feiertagsessen so fleischlastig? Die Schweizerische Nationalbibliothek geht den Ursachen unseres Januarspecks nach.
Mann mit Beinharnisch und einem am Rücken festgebundenen riesigen Kissen. Im rechten Arm trägt er eine Kanone und einen Säbel, im linken eine Matratze als Schild. Auf seinem Kopf thront eine Riesenschnecke, und eine Art Trompete zur Aufspürung der Anarchisten verlängert seine Nase.

Flashback 125 NB – Die Anfänge des Anarchismus in der Schweiz

Entstehung einer anarchistischen Bewegung in der Schweiz im Zuge der Ersten Internationale mit der Gründung der Fédération jurassienne 1871 in Sonvilier.
Il 4°, 5° e 6° in prima fila a partire da destra: Edmond Privat, René de Saussure e Hector Hodler.

Flashback 125 NB – Esperanto in der Schweiz

Die «Esperanto»-Bewegung mit dem Ziel einer universellen humanistischen Sprache erlebte 1895, im Gründungsjahr der Schweizerischen Nationalbibliothek, ihre Blütezeit.
https://www.nb.admin.ch/content/snl/de/home/recherche/r-monat.html