Wie wird Literatur zu Film? Die Vernissage der Ausstellung «Die Leinwand beschreiben: von der Literatur zum Film und zurück» am 30. August 2023 stellt die Frage anhand der erfolgreichsten Verfilmung von Schweizer Literatur der letzten Jahre: «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse». Autor Thomas Meyer und Regisseur Michael Steiner unterhalten sich darüber, die am Film beteiligte Sängerin Palma Ada verwöhnt Auge und Ohr.
Warum greifen Filmregisseure immer wieder auf Romane zurück? Und warum sind Schriftsteller umgekehrt so vom Kino fasziniert? Die Ausstellung «Die Leinwand beschreiben» (vom 31. August 2023 bis zum 12. Januar 2024 in der NB) stellt die vielschichtigen Wechselbeziehungen von Literatur und Film vor. Die Vernissage rückt ein aktuelles Beispiel in den Mittelpunkt: Die Verfilmung von «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» füllte 2018 in der Schweiz die Kinosäle und ist heute weltweit auf Streaming-Plattformen zu sehen.
Die Macher
Der Regisseur Michael Steiner hat mit «Grounding – Die letzten Tage der Swissair», «Mein Name ist Eugen» oder «Sennentuntschi» auch andere Schweizer Kassenschlager gedreht.
Der Autor Thomas Meyer hat seine Erfahrungen als jüdischer Schweizer Bürger neben dem erfolgreichen «Wolkenbruch»-Roman auch im Sachcomic «Ich bin doch kein:e Antisemit:in» oder im Essay «Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein» mit kritischem Humor thematisiert.
Der Sound
Die Sängerin Palma Ada war mit Songs am Erfolgsfilm beteiligt. Sie hat soeben die Singles «Run» und «Enough» publiziert. Mit ihrem Begleitmusiker Christian Wild gibt sie dem Anlass einen unverwechselbaren Soundtrack.
Besuch
30. August 2023, 18–20.30 Uhr
Lesesaal
Eintritt frei
Organisation:
Fabien Dubosson und Ulrich Weber, Schweizerisches Literaturarchiv
Kontakt
Schweizerische Nationalbibliothek
Schweizerisches Literaturarchiv
Hallwylstrasse 15
3003
Bern
Schweiz
Telefon
+41 58 462 92 58
Fax
+41 58 462 84 08