Aglaja Veteranyi (1962–2002) war Schriftstellerin und Theaterschaffende. Ihr Debütroman «Warum das Kind in der Polenta kocht» behandelte das unstete Zirkusleben ihrer Familie. Der umfangreiche Nachlass dokumentiert ihr facettenreiches Schaffen.
Agota Kristof im SLA
Die in Ungarn aufgewachsene Agota Kristof (1935–2011) flüchtete 1956 in die Schweiz. Hier erlernte sie die französische Sprache, die die zu ihrer Schreibsprache wurde. Nach der Publikation von Theaterstücken und Gedichten wurde sie zwischen 1986 und 1991 als Autorin der « Trilogie » bekannt.
Alice Ceresa im SLA
Alice Ceresa war eine italienischsprachige Schweizer Autorin und lebte in Rom. Ihr Nachlass liegt im Schweizerischen Literaturarchiv.
Andri Peer im SLA
Andri Peer (1921–1985) war ein vielseitig aktiver Schriftsteller, er schrieb Lyrik, Erzählungen und Hörspiele in rätoromanischer und deutscher Sprache und profilierte sich als Feuilletonist und Kulturvermittler.
Anna Felder im SLA
Anna Felder wurde 2018 für ihr bedeutendes Gesamtwerk mit dem Schweizer Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Ihr Werk ist regelmässig Gegenstand literaturkritischer Forschungen und Analysen.
Annemarie Schwarzenbach im SLA
Annemarie Schwarzenbach (1908-1942), Schweizer Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin, hat neben ihrem literarischen Werk auch eine umfangreiche Sammlung von bedeutenden Fotografien hinterlassen.
Blaise Cendrars im SLA
Blaise Cendrars (1887−1961) wird in La Chaux-de-Fonds geboren. Nach seinem freiwilligen Einsatz im Ersten Weltkrieg wird er in Frankreich eingebürgert. Sein Werk ist vielseitig: Gedichte, Romane, journalistische Texte und «Memoiren, die keine Memoiren sind».
Carl Spitteler im SLA
Carl Spitteler (1845–1924), Schweizer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1919. Bekannt für sein Versepos «Olympischer Frühling» wie für seine Neutralitätsrede «Unser Schweizer Standpunkt» bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges.
Christoph Geiser im SLA
Christoph Geiser erlangte Bekanntheit durch seine gefeierten Familienromane «Grünsee» und «Brachland» sowie Künstlerromane zu Caravaggio und Marquis de Sade. Das Schweizerische Literaturarchiv beherbergt die Zeugnisse seines literarischen Schaffens.
Cla Biert im SLA
Cla Biert war ein rätoromanischer Troubadour und Prosaschriftsteller. Er veröffentlichte zahlreiche Erzählungen und den Roman «La müdada» [«Die Wende»]. Seit 1992 wird sein Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv konserviert.
Donata Berra im SLA
Donata Berra (1947) ist als Dichterin, Übersetzerin und Dozentin tätig. Ihr Archiv bezeugt die Entstehung ihrer Gedichte und literarischen Übersetzungen sowie die diesbezüglichen Rezensionen ebenso wie eine weitläufige Korrespondenz mit anderen Autorinnen und Autoren.
Erika Burkart im SLA
Erika Burkart (1922−2010) ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des deutschsprachigen Raumes. Neben vielen Gedichtbänden veröffentlichte sie auch mehrere Prosawerke. Ihre Bildersprache ist stark an der Natur orientiert.
Eugen Gomringer im SLA
Eugen Gomringer war einer der wichtigsten Schweizer Dichter des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Konkreten Poesie, die er in den 1950er Jahren praktisch und theoretisch ausbildete, modernisierte er die nachkriegszeitliche Lyrik nachhaltig.
Eveline Hasler im SLA
Eveline Hasler (*1933) schreibt Bücher für Erwachsene und Kinder. Ihre Stoffe sind historisch recherchiert, die Figuren psychologisch ausgestaltet. Ihre Biografien behandeln vor allem Aussenseiter der Schweizer und europäischen Geschichte.
Franco Beltrametti im SLA
Franco Beltrametti gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Autoren der «Beat Generation». Sein Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv ist eine wichtige Quelle für das Studium der internationalen Bewegungen der Alternativkultur.
Friedrich Dürrenmatt im SLA
Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) war ein international erfolgreicher Dramatiker und Autor von Kriminalromanen. Mit den «Stoffen» schuf er ein grosses autobiographisches Spätwerk. Erst nach seinem Tod breiter bekannt wurde sein eigenständiges Bildwerk.
Georges Borgeaud im SLA
Nach Erfahrungen als Privatlehrer und Buchhändler in der Schweiz und in Belgien lebte George Borgeaud (1914–1998) seit 1946 in Frankreich. Er war Romanautor (« Le Voyage à l’étranger ») und Verfasser zahlreicher Artikel und Chroniken zur Malerei.
Gerhard Meier im SLA
Gerhard Meiers (1917−2008) Werk ist geprägt von der sorgfältigen Beobachtung seiner dörflichen Amrainer Welt, die einen vollständigen Kosmos abbildet. Natur, Religion, Kunst, Literatur, Musik werden von den Freunden Baur und Bindschädler in dialogischer Form erörtert.
Giovanni Orelli im SLA
Giovanni Orelli (1928–2016) war ein vielseitig aktiver Schriftsteller, er schrieb Prosa, Poesie und Hörspiele und profilierte sich gleichzeitig als Kritiker, Editor und Intellektueller.
Golo Mann im SLA
Golo Mann war ein deutsch-schweizerischer Historiker und Schriftsteller. Seine Hauptwerke sind die «Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts» und die literarische Biographie «Wallenstein». Sein Nachlass liegt im Schweizerischen Literaturarchiv.
Hans Walter im SLA
Hans Walter (1912−1992) gehört zu den zu Unrecht vergessenen Stimmen der Deutschschweizer Literatur des 20. Jh. Insbesondere in seinen Erzählungen schildert Walter Tragödien, die sich meist unbeachtet ereignen, und in denen er jene Illusionen und Routinen der (Selbst-)Täuschung aufdeckt, die dem Alltag oft einen Halt geben.
Hansjörg Schertenleib im SLA
Der Schriftsteller Hansjörg Schertenleib gehört zu den produktivsten und erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Schweiz. Bekannt wurde er mit Romanen wie «Das Zimmer der Signora», «Das Regenorchester», «Jawaka» und «Palast der Stille».
Heinrich Federer im SLA
Heinrich Federers (1866−1928) Werk ist geprägt von der Darstellung des ländlich orientierten Lebens in der Schweiz, darüber hinaus liegt Italien im Fokus. Im Vordergrund stehen die Liebe zum einfachen, naturorientierten Leben und ein ausgeprägtes soziales Bewusstsein.
Hermann Burger im SLA
Hermann Burger (1942–1989) war ein Schweizer Schriftsteller. «Schilten» und «Die künstliche Mutter» zählen zu seinen bedeutendsten Werken. Sein Nachlass liegt im Schweizerischen Literaturarchiv.
Hermann Hesse im SLA
Hermann Hesses Erzählwerke sind aus dem Kanon der Weltliteratur nicht mehr wegzudenken. Das Schweizerische Literaturarchiv hütet einen viel benutzten Teilnachlass des grossen Dichters, der die Hälfte seines Lebens im Tessin sesshaft war.
Hugo Loetscher im SLA
Hugo Loetscher (1929–2009) war als Schriftsteller mit Romanen wie «Abwässer» und «Der Immune» ebenso bekannt wie als polyglotter Essayist, weniger hingegen als promovierter politischer Philosoph.
Jean Bollack im SLA
Jean Bollack, Elsässer jüdischer Herkunft, war Philologe, Philosoph und Kritiker. Er befasste sich mit der Philosophie, der griechischen Tragödie sowie der deutschen und französischen Literatur.
Jean Starobinski im SLA
Jean Starobinski (1920–2019) ist der Autor eines kritischen und metakritischen Werks von Weltruf. Sein Nachlass, der eine bedeutende Bibliothek umfasst, wird im Schweizerischen Literaturarchiv aufbewahrt.
Mani Matter im SLA
Mani Matter (1936−1972) gehört zu den bekanntesten Liedermachern und Textern der Schweiz. Er komponierte Lieder, die einfache, volksliedhafte Melodien mit vielschichtigen, zugleich kritischen und humorvollen Texten kombinieren.
1. Juli 2025
Maria Waser im SLA
Maria Waser (1878−1939) ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des deutschsprachigen Raumes. Neben vielen Gedichtbänden veröffentlichte sie auch mehrere Prosawerke. Ihre Bildersprache ist stark an der Natur orientiert.
Maurice Chappaz im SLA
Maurice Chappaz (1916–2009) ist einer der wichtigsten Vertreter der Literatur aus der Romandie. S. Corinna Bille und er waren ein berühmtes Schriftstellerpaar. Der Autor des «Portrait des Valaisans» und der «Maquereaux des cimes blanches» hat sein Archiv 1981 der Schweizerischen Nationalbibliothek vermacht.
Otto F. Walter im SLA
Otto F. Walter (1928−1994) gehört zu den bedeutenden Schweizer Prosaschriftstellern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen die Schweiz betreffend.
Patricia Highsmith im SLA
Die US-amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith starb am 4.2.1995 in Locarno. Ihr Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv.
Peider Lansel im SLA
Peider Lansel war ein wegweisender rätoromanischer Dichter, Herausgeber und Kulturpolitiker. Er engagierte sich für die rätoromanische Kultur und die Anerkennung des Rätoromanischen als vierte Landessprache.
Remo Fasani im SLA
Remo Fasani (1922–2011) war Dichter, Literaturkritiker und Universitätsprofessor. Sein literarischer Nachlass enthält Studien und Gedichte, in denen er sich mit so anspruchsvollen Themen wie Exil, Einsamkeit und Ökologie auseinandersetzt.
Rolf Hochhuth im SLA
Der deutsche Schriftstellers Rolf Hochhuth, der mit seinem Erstlingsdrama «Der Stellvertreter» (1963) international bekannt wurde, ist am 13. Mai 2020 89-jährig in Berlin gestorben.
Silja Walter im SLA
Silja Walter (1919−2011) lebte als Nonne im Benediktinerinnen-Kloster Fahr. Ihr schriftstellerisches Werk ist gekennzeichnet durch die Auseinandersetzung mit der benediktinischen Regel und dem Glauben sowie mit dem Verhältnis der Nonne zu Gott.
Ulrich Becher im SLA
Ulrich Becher war ein deutscher Dramatiker und Romanschriftsteller. Sein bedeutendstes Werk ist der Exilroman «Murmeljagd». Sein Teil-Nachlass liegt im Schweizerischen Literaturarchiv.
Walter Vogt im SLA
Walter Vogt (1927−1988) gehört zu den wichtigen Stimmen der Deutschschweizer Literatur des 2. Hälfte des 20. Jh. Das Leiden des Einzelnen an den Normen der Gesellschaft, aber auch das blinde Wüten der Mächtigen durchziehen als roter Faden Vogts gesamtes Werk.