Die Künstler und die Bücher (1880-2015). Die Schweiz als kulturelle Plattform

Das Forschungsprojekt zu Schweizer Künstlerbüchern wird zwischen 2013 und 2016 in Zusammenarbeit mit der Universität Lausanne durchgeführt.

Stéphan Landry, ʻWhy not’, Carnets de Rome, 5 cahiers, Rome 1997–1997
Stéphan Landry, ʻWhy not’, Carnets de Rome, 5 cahiers, Rome 1997–1997

Das Forschungsprojekt «Die Künstler und die Bücher» hat zum Ziel, den Bestand an Schweizer Künstlerbüchern der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) und weiterer nationaler und internationaler Sammlungen wissenschaftlich auszuwerten. Das Schweizer Künstlerbuch wird erstmals in einer vollständigen Übersicht dargelegt, als Objekt befragt und begrifflich neu definiert. «Helveticat», der Bibliothekskatalog der NB, bildet dabei die Basis der Objektbefragung und Begriffsfassung. Er hilft den Forschenden bei ihren Fragestellungen, beim Erstellen der Kategorien sowie der Überprüfung ihrer Methoden. Das wissenschaftliche Erforschen des Künstlerbuchs als Kulturgut ist ein wesentlicher Beitrag zur Kunstgeschichtsschreibung in der Schweiz von 1880 bis 2015. Darüber hinaus trägt das Forschungsprojekt zu einer kulturhistorischen Übersicht bei: Durch den multilingualen und entsprechend multikulturellen Charakter der Bestände wird neben der nationalen auch die internationale Dimension des Forschungsgegenstands «Schweizer Künstlerbuch» dargelegt.

Projektleitung: Prof. Philippe Kaenel (Section d'histoire de l'art, Université de Lausanne), Susanne Bieri (Graphische Sammlung, Schweizerische Nationalbibliothek)

Projektteam: Dr. Nathalie Dietschy (Chercheur FNS Senior), Gina De Micheli, M.A. (Doktorandin SNF/UNIL), Andrea Giger, M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Etienne Wismer (Hilfsassistent)

https://www.nb.admin.ch/content/snl/en/home/collections/prints-and-drawings-department/research/die-kuenstler-und-die-buecher--1880-2015---die-schweiz-als-kultu.html