Medien in Freihandaufstellung

Die Sammlungen der Schweizerischen Nationalbibliothek befinden sich zum grössten Teil in geschlossenen Magazinen. Sie finden aber in den Publikumsräumen auch ausgewählte frei zugängliche Medien. Dieser Präsenzbestand umfasst Monographien, Zeitungen und Zeitschriften sowie Multimedia und ist für die Konsultation an den Arbeitsplätzen in der Bibliothek vorgesehen.

In den vier Fachgebieten der NB – Schweizer Geschichte, Schweizer Literaturen, Schweizer Kunst und Architektur sowie Informationswissenschaften – führen die Schwerpunktbibliotheken ein vertieftes Angebot an frei zugänglichen Medien (Bücher, Zeitschriften, Nachschlagewerke, Multimedia usw.) an einem Ort konzentriert zusammen. Die Benutzenden können so einen aktuellen Bestand an ausgewählten Publikationen zum Thema auf der jeweiligen Ebene konsultieren.

Weiter stehen im Lesesaal Publikationen zum Schweizer Recht und Nachschlagewerke zu den übrigen Wissensgebieten sowie auf Ebene 2 ein tagesaktueller Bestand an Tages-, Wochenzeitungen und Publikumszeitschriften frei zur Verfügung.

Schwerpunktbibliothek Informationswissenschaften
Schwerpunktbibliothek Informationswissenschaften

Das Angebot im Überblick:

  • Schweizer Geschichte (Ebene 2 Ost)
  • Schweizer Literaturen (Ebene 3 West)
  • Schweizer Kunst und Architektur (Ebene 3 Ost)
  • Informationswissenschaften (Ebene 1 West)
  • Schweizer Recht (Ebene 1, Lesesaal)
  • Schweizer Presse (Ebene 2 West)
  • Nachschlagewerke und Zeitschriften zu den übrigen Fachgebieten (Ebene 1, Lesesaal)

 

Ausgewählte neue Titel im Freihandbereich

Tanner, Jakob: Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. München: C.H. Beck, 2015.

Dieses Werk ist aufgestellt in der Schwerpunktbibliothek Schweizer Geschichte auf Ebene 2 unter der Signatur: JB 949.407 TANN.

Zu den Stereotypen über der Schweiz gehören die Vorstellung vom „Sonderfall" bzw. von der „Insel des Wohlstands und des Friedens". Tatsächlich war dieses Land in die Strukturen und Prozesse der europäischen Modene eingebunden wie seine Nachbarstaaten. In seiner grossen Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert spürt Jakob Tanner den Spannungen zwischen Demokratie, Kapitalismus und Nationalmythologie nach. Dabei wird klar, dass sich die Geschichte der Schweiz nicht aus der helvetischen Binnenperspektive, sondern nur aus ihrer engen Verflechtung mit dem Ausland verstehen lässt. Aus dieser transnationalen Perspektive zeigt sich, wie spannend es ist, über ein kleines Land nachzudenken.

Cuno Amiet : die Gemälde 1883-1919 / Franz Müller und Viola Radlach unter Mitarb. von Larissa Ullmann. Zürich : Scheidegger & Spiess : Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, cop. 2014. 2 Bände.

Beide Bände sind aufgestellt in der Schwerpunktbibliothek Schweizer Kunst auf Ebene 3 unter der Signatur: JK A AMIE 759.9494

Cuno Amiet (1868-1961) gehörte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den Erneuerern der Schweizer Malerei und spielte bald eine bedeutende Rolle unter den Künstlern des Symbolismus und der Klassischen Moderne. Amiets Bildwelt beinhaltet vornehmlich Landschaften, Gärten, Porträts und Stillleben. Dabei war er einer der Ersten, der der Farbe den Vorrang in der Komposition gab.
Der Catalogue raisonné des gemalten Frühwerks fächert Amiets OEuvre chronologisch bis ins Jahr 1919 auf und schliesst damit eine eklatante Forschungslücke. Mitbedingt durch die enormen Preissteigerungen im Bereich der Schweizer Kunst, gelangen mittlerweile zahlreiche, teilweise bis anhin noch unbekannte frühe Werke von Amiet auf den Markt, darunter auch manche Fälschung. Das nun vorliegende Werkverzeichnis ist das Referenzwerk für Forschung, Kunsthandel und Sammler.

Letzte Änderung 26.01.2016

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