Markante Erwerbungen

Monografien

Vera, e soda risposta…
Vera, e soda risposta…

Vor 1900

LE SAGE, Georges Louis, Cours abrégé de philosophie par aphorismes ; auquel on a joint, Le mécanisme de l'esprit, A Genève : chez Fabri & Barrillot, 1718.

LA SARRAZ DU FRANQUESNAY, Jean de, Essay sur l'esprit, ses divers caractères et ses différentes operations : divisé en six discours, A Paris : chez André Cailleau, 1731.

Vera, e soda risposta alle calunnie, e ragioni, con le quali i ribelli dela Val-telina, veri, e naturali sudditi de Grisoni vanno paliando e mascherando il loro esecrabile misfatto, e tentano con un'abomineuole intrapresa persuadere il Rè, e potentati à prender l'armi per loro protettione e diffesa, In Milano: [s.n.], 1627.

Louis Favre-Guillarmod
Louis Favre-Guillarmod

NECKER, Jacques, De l'importance des opinions religieuses, A Londres ; et se trouve à Paris : [s.n.], 1788.

FAVRE-GUILLARMOD, Louis, Les champignons comestibles du canton de Neuchâtel et les espèces vénéneuses avec lesquelles ils pourraient être confondus / texte et dessins par Louis Favre-Guillarmod ; publ. par la Société neuchâteloise d'utilité publique, Neuchâtel, C. Leidecker, 1861-1869, 2 volumes.

WIERZ, Isaac, Wexelarbitragen-Tractat, begreiffende die rechte und wahre Manier, deren sich die vornehmste Wexel-Plätze in Europa, umb gegen einander zu wexeln, bedienen: ingleichem, wie auf eine geschwinde jedoch gantz leichte Art das Pari aller Plätzen zu finden, und wie alle vorgelegten Arbitragen zu rechnen, durch eine grosse Menge Exempel von aller Gattung Wexeln erläutert, In Basel: durch Subscriptionen, 1730.

Nach 1900

BISCHOFBERGER, Christina, Jean Tinguely : catalogue raisonné : sculptures and reliefs = Werkkatalog: Skulpturen und Reliefs, Küsnacht/Zürich, B. Bischofberger, 1982-Cop. 2005, 3 volumes.

HESSEL, Christoph, Hotel Gabi ; mit Rahmentext von Jürgen Bülla und sieben Geschichten von Anton G. Leitner ... [et al.], ill. von Christoph Hessel, [Bern], Bären-Presse Bern, 2014.

SAUZEAU, Annemarie, Boetti A4 / contrib. di Hans Ulrich Obrist, Ravenna, Edizioni Essegi, 2012.

MUELLER, Birgit, Es gibt gar keine Karotten im Wald: literarische Texte von Kindern, Bubendorf, Buchatelier Markus Müller, [2014].

Graphische Sammlung

Archive und Sammlungen

STAUFFER, Serge (1929-1989) und Doris (*1934): Korrespondenz von Serge Stauffer und André Thomkins. Der Kunsttheoretiker und der Künstler führten ab 1946 einen engen brieflichen Austausch. Während in den 172 Briefen von Serge Stauffer Collagen, manchmal Skizzen, Fotografien, Beilagen oder Zeichnungen enthalten sind, lassen sich in den 192 Briefen von André Thomkins Werke bis Format A4, Skizzen, allgemeine Erläuterungen zu seinem Werk sowie Kleinstarbeiten ausmachen.

KLOSTER ST. GEORGEN: Das Fotoarchiv wurde vom Klostermuseum St. Georgen, einem der Bundesmuseen, ins Eidgenössische Archiv für Denkmalpflege transferiert. Es enthält überwiegend Glasnegative und Glasdiapositive in verschiedensten Formaten, mehrheitlich schwarz/weiss, aber auch farbig. Von besonderem fotohistorischem Interesse sind dabei 14 Autochrome. Darüber hinaus befinden sich einige schwarz/weiss-Abzüge und wenige Kunststoffnegative in der Sammlung.

Daniel de Quervain, Foto: Dominique Uldry © beim Künstler
Daniel de Quervain, Foto: Dominique Uldry © beim Künstler

Editionen, Künstlerbücher, Kunstblätter

BÜRNER, Susanne, SULLIVAN, Derek, GODINAT, Aloïs, GINDRE, Jérémie, KREMERS, Marc, LARIC, Oliver, RADBOY, Babak, The Split Show (deluxe), 2009. Recto/Verso Poster jedes Künstlers, gefaltet in je ein 24-seitiges Buch.

BRUHIN, Anton, Acht Blätter in Gummi geschnitten, 1982. Frühwerk in Gummidruck.

DE QUERVAIN, Daniel, Hinterland, 2007-2014. Monumentales Unikat-Grafik-Blatt.

Livia di Giovanna © bei der Künstlerin
Livia di Giovanna © bei der Künstlerin

DI GIOVANNA, Livia, Rotonde, 2014, Edition Espaces d'art contemporain, les halles, Porrentruy, Exemplar 1/10, ausgeführt vom Atelier du Livre, Fribourg. Skulpturales Objektbuch.

HENSLER, Markus, Fuss Fluss Zeit. Polaroids von Markus Hensler. 64 mal 100 Schritte achtsam gehen 64 Pausen gewahrsam stehen 64 Stile aufmerksam sehen. Zu fuss im fluss Stadtrundgang Bern, 22. September 2001, 2001. Unikat-Künstlerbuch.

HILLER, SUSAN, The Artists' Palette Alphabet (deluxe), 2012. Postkarten-Alphabet in Form eines Künstlerbuchs.

MATTER, Annina, ZAHN, Urs, Abschied von der Nostalgie (2011-2013), 2012/13. Drei Unikate aus überarbeiteten Siebdrucken.

Fabienne Radi, Foto: Izet Sheshivari © Editions Boabooks, Genève
Fabienne Radi, Foto: Izet Sheshivari © Editions Boabooks, Genève

RADI, Fabienne, Smacks, Edition Boabooks, Genève, 2008. Buchobjekt. Design: Izet Sheshivari.

RONDINONE, Ugo, Tagebücher 1992-1998, 1998. Fünf Bücher in einem Schuber.

STAUCH, Dominik, The Big Show Down 1, 2011, Edition 1/6, gedruckt bei Thomi Wolfensberger, Zürich. Künstlerbuch.

SHESHIVARI, Izet, Various Small Meals, 2014. Appropriation des Künstlerbuches Various Small Fires and Milk.

STURZENEGGER, Miriam, The Fog is a Light Darkness / Der Nebel ist ein helles Dunkel, 2010. Künstlerbuch.

Schweizerisches Literaturarchiv

BENOZIGLIO, Jean-Luc (1941-2013): Der Nachlass umfasst die Manuskripte von mehreren unveröffentlichten oder veröffentlichten Werken wie Louis Capet, suite et fin (2005) sowie Notizen, Studien und Arbeitsmaterialien zu diesen Werken. Auch Typoskripte von verschiedenen literarischen und journalistischen Arbeiten wie den Übersetzungen des Alten Testaments für die im Verlag Bayard erschienene Bibel (2001) sind darin enthalten. Auf zahlreichen Datenträgern (Disketten, USB-Sticks usw.) befinden sich zudem zusätzliche Dokumente zu diesen Projekten und zu jenen Werken, die beim Tod des Autors noch nicht abgeschlossen waren. Der Nachlass beinhaltet aber auch persönliche Dokumente: Korrespondenz, Notizhefte, Terminkalender, Bände aus der persönlichen Bibliothek des Autors und Fotografien. Im Archiv befindet sich ausserdem eine Auswahl von Dokumenten über die Vaterfigur Nissim Beno, die im Werk des Schriftstellers eine zentrale Rolle einnimmt. (Schenkung)

Jean Bollack © Pierre Bourdis, 1991
Jean Bollack © Pierre Bourdis, 1991

BOLLACK, Jean (1923-2012): Bollack wurde in eine jüdische Familie im Elsass geboren und verbrachte seine Jugend und die Kriegsjahre in Basel. 1945 zog er nach Paris. Sein Nachlass (ca. 650 Schachteln) umfasst nicht nur sämtliche Forschungsdossiers zu seinen Arbeiten als Hellenist, Germanist und Romanist, sondern auch seine Dossiers über Literaturkritik, Psychoanalyse, Soziologie (Pierre Bourdieu war ein guter Freund von Bollack), zeitgenössischen Tanz (er arbeitete mit Ariane Mnouchkine zusammen) oder Theater. Auch seine Korrespondenz (zum Beispiel mit Paul Celan, André du Bouchet oder Peter Szondi), persönliche Notizen (unter dem Titel Au jour le jour publiziert), Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte, thematische Dossiers und Fotografien sind Teil der Sammlung. Der Nachlass wurde dem SLA von Bollacks Frau Mayotte und ihren gemeinsamen zwei Töchtern Sabine und Emmanuelle vermacht.

BOLLIGER, Max (1929-2013): Umfang­reiche Korrespondenz mit Erika Burkart, ein Au­tograph, Fotos von Hermann Hesse, Rilkes Ta­schentuch.

Thomas Hürlimann (Foto: Simon Schmid / NB)
Thomas Hürlimann (Foto: Simon Schmid / NB)

HÜRLIMANN, Thomas (*1950): Das litera­rische Werk von Thomas Hürlimann ist ebenso beispielhaft wie beispiellos für die Geschichte des Bundesstaats. Als Sohn des Alt Bundesrats Hans Hürlimann (1973-81), ist sein Werk über die Familiengeschichte mit der Schweiz verbun­den. Das Werkarchiv umfasst Manuskripte, Typo­skripte, Druckfahnen, Notizhefte und die zu den Werken gehörenden Arbeitsmaterialien seit den Anfängen. Der zweite Teil besteht aus der Chronik der Mutter Marie-Therese Hürlimann. Sie enthält Rezeptionsdokumente zu Werken, öffentlichen Auftritten des Sohns und dokumen­tiert die Inszenierungen seiner Dramen von 1981-2001. Der dritte Teil umfasst das Famili­enarchiv Hürlimann aus privater und öffentlicher Perspektive, es dokumentiert die Ereignisse in repräsentativen Alben, Zeichnungen, Fotos und Presseausschnitten.

FREY, Eleonore (*1939): Das Archiv enthält Notizbücher, Werk- und Projektbücher sowie die Korrespondenz von Kollegen. Mit Felix Philipp Ingold erstreckt sich ihr literarisches Gespräch über Poesie über mehr als drei Jahrzehnte. Darin vertreten sind Christian Haller, Friederike Kretzen, Gertrud Leutenegger, Samuel Moser, Heinz F. Schafroth, Bruno Steiger, Werner Weber und andere. Die Werkmanuskripte sind vereinzelt überliefert. Besondere Qualität haben die erhal­tenen Werkjournale.

PRIMAULT, Rosemarie (1941): Primault war lange Jahre Privatsekretärin von Max Frisch und später auch von Adolf Muschg. Ihre Sammlung enthält Doku­mente zu den beiden Schweizer Schriftstellern.

SANER, Hans (*1934): Das Archiv des be­deutenden Schweizer Philosophen und Essay­isten umfasst neben umfangreichen Mischkon­voluten mit Notizen und Manuskripten seine Ta­gebücher und z.T. umfangreiche Korrespon­denz mit Hannah Arendt, O. F. Bollnow, Edgar Bonjour, Ernst Eggimann, Max Frisch, Chris­toph Geiser, Hermann Levin Goldschmidt, Jeanne Hersch, Rolf Hochhuth, Ludwig Hohl, Ottfried Höffe, Kurt Marti, E.Y. Meyer u.v.a.

STEINBERG VERLAGSARCHIV (ca. 1940-1985): Das von den Geschwistern Selma und Luise Steinberg gegründete Verlagshaus spezialisierte sich auf Übersetzungen aus dem Englischen und Amerikanischen (Huxley, He­mingway, Maugham, Steinbeck u.a.). Daneben erschienen in ihrem Verlag vorwiegend Bücher von emigrierten Autoren wie Klaus Mann, Max Brod, Rudolf Jakob Humm, Jo Mihaly u.a. Als Mitarbeiter des Verlags fungierten u.a. zeit­weise Carl Seelig, Arnold Künzli, sowie die Au­toren Kurt Kläber und Kurt Münzer (Pseudonym Georg Fink), dessen Teilnachlass sich ebenfalls in den Akten des Verlags befindet. Daneben enthält das Archiv Typoskripte einzel­ner wichtiger Werke von Wieland Herzfelde, Horst Schade und Alexander M. Frey. Bedeu­tende Briefpartner der Verlegerinnen waren Klaus und Erika Mann, Alfred Döblin, Hermann Hesse, Erich Kästner, Ferdinand von Harde­kopf, Luis Aragon, Max Brod, Ulrich Becher u.a. (Depositum des Robert Walser-Zentrums)

WALTER VERLAGSARCHIV (ca. 1950-1990): Bestand aus der Provenienz des ehema­ligen Verlagsleiters Josef Rast, der den Verlag von 1958 bis 1987 führte. Das Archiv umfasst Autoren- und Lektoratskorrespondenz, Herstel­lungsdossiers sowie Unterlagen zur Buchhal­tung und internen Organisation. Es ist von hoher kultureller Bedeutung, zumal es den Zeitraum umfasst, als Otto F. Walter das litera­rische Programm gestaltete. Die Korrespon­denz ist überaus reich, auch an klingenden Na­men von Klassikern wie Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch bis hin zu Vertretern der Avantgarde wie Friedrich Achleitner, Günter Eich oder Eugen Gomringer. Dokumentiert fin­den sich auch die beiden grossen Werkausga­ben zu Alfred Döblin und Edgar Allan Poe in der Übersetzung von Arno Schmidt und Hans Woll­schläger. (Schenkung)

Letzte Änderung 16.06.2015

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