Passim 21: 1968
Die fast mythisch überhöhte Jahreszahl «1968» steht stellvertretend für einen längerfristigen Prozess im Strukturwandel der Nachkriegsgesellschaft. Die damals explosionsartigen Ereignisse sind längst Geschichte und die Parolen, die einst als Flugblatt zirkulierten oder an Fassaden klebten, sind unterdessen archiviert und dienen der Forschung als Quellmaterial.
Im Dossier der 21. Ausgabe von Passim werden verschiedene, nationale und internationale, Forschungsprojekte und ihre Archivarbeit vorstellt und Einblick in die Diskurse, Geschichten und Protagonisten der Zeit gegeben. Ergänzt werden die Beiträge durch eine Galerie mit Dokumenten aus dem Schweizerischen Literaturarchiv zu «1968» und seinen Folgen.
Wie gewohnt informiert Passim auch über die jüngsten Veranstaltungen, Publikationen und Neuerwerbungen des Schweizerischen Literaturarchivs.
