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Lesesaal

Schliessung

Aktualisiert am 9. März 2026

Wegen einer Veranstaltung bleibt der Lesesaal am Freitag, 20. März 2026 geschlossen.

Literatur im Archiv: Patricia Highsmiths geheimes Schreiben

Veranstaltung des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA) zu Patricia Highsmiths Geheimem Schreiben in ihren Diaries und Notebooks, Schweizerische Nationalbibliothek, Mittwoch, 27. Oktober 2021, 18 Uhr.

Stapel und Reihen von Heften und Büchern unterschiedlichen Formats und Aussehens

Patricia Highsmith wurde vor 100 Jahren, am 19. Januar 1921, in Fort Worth, Texas, geboren. Nach Jahren in den USA, England und Frankreich verbrachte sie die letzten 14 Lebensjahre bis zu ihrem Tod am 4. Februar 1995 im Tessin in der Nähe von Locarno. Bekannt wurde sie durch beklemmende Kurzgeschichten und Verbrechensromane, die verstörende psychologische Experimentierfelder bilden. Ihr eigenes Leben war für sie nie ein literarisches Thema, und sie schirmte sich von der öffentlichen Neugier konsequent ab. Umso faszinierender die zahlreichen Tage- und Notizbücher in ihrem Nachlass, die insbesondere ihre frühen Jahre als werdende Autorin, ihr Leben als homosexuelle Frau im New York der 1940er Jahre, ihr radikales Denken und ihre ambitionierten Schreibversuche offenlegen.

Der Diogenes Verlag hat zu Highsmiths 100. Geburtstag erstmals eine Auswahledition dieser Hefte und Bücher aus dem Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv vorgelegt. Was sind das für Dokumente, was erzählen sie, wie sind sie literarisch einzuordnen? Sylvia Garatti liest aus Highsmiths Aufzeichnungen, Herausgeberin Anna von Planta führt durch einzelne Lebensphasen der Autorin und unterhält sich mit Radiojournalistin Britta Spychiger und Nachlass-Betreuer Ulrich Weber über diese bislang unbekannte Patricia Highsmith.