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Das Fotobuch und seine Autoren

28. November 2015–13. Februar 2016

Das Fotobuch ist ein Buch, das Fotografien wiedergibt. So klar und einfach diese Definition scheint, verbergen sich hinter ihr unterschiedlichste Buchtypen. Während die Fotografie in ihren Anfängen noch als Textillustration diente, wurde sie im Laufe des 20. Jh. zu einem autonomen Medium, das die Avantgardekünstler für sich entdeckten. Aus dem «Buch mit Fotografie» entwickelte sich das «Fotobuch», dessen Botschaft über das fotografische Bild vermittelt wird. Ab den 1960er Jahren nutzten Künstler der Pop-, der Concept-, der Land Art und der Performance die Fotografie als Vehikel ihrer künstlerischen Aussagen und prägten damit die visuelle Sprache dieser Kunstrichtungen. In Verwandtschaft zum «artist's book» entstand ein neuer Buchtypus - das Fotobuch.

Gezeigt werden Fotobücher von Schweizer Autoren, Fotografen oder Verlegern ab 1990. Nach Unikat - Unicum. Künstlerbücher widmet sich Das Fotobuch und seine Autoren einer weiteren Erscheinungsform von Künstlerbüchern und findet wieder im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Forschungsprojekts Die Künstler und die Bücher (1880-2015). Die Schweiz als kulturelle Plattform statt.

Kuratorinnen: Susanne Bieri, Nathalie Dietschy

Das Ausstellungsthema wird am 27. November in einem wissenschaftlichen Kolloquium vertieft.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr

Eintritt frei

Schweizerische Nationalbibliothek

Graphische Sammlung
Hallwylstrasse 15
Schweiz - 3003 Bern