Schweizerische Nationalbibliothek NB

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Sapperlot! Mundarten der Schweiz

8. März - 25. August 2012
Eröffnung 7. März 2012, 18 Uhr, mit Massimo Rocchi

Das kleine Land mit den vier Sprachen, heisst es offiziell. Doch: Sapperlot! Besucherinnen der Schweiz  merken bald, dass es hier noch viel bunter tönt. Wie man hierzulande sprach und spricht, erklingt in der  Ausstellung Sapperlot! Mundarten der Schweiz.

Die Sprachsituation der Schweiz

Ausschnitt Sprachkarte „jeweils“ (Frage Nr. 146.3) aus dem Schweizerischen Sprachenatlas
Ausschnitt Sprachkarte „jeweils“ (Frage Nr. 146.3) aus dem Schweizerischen Sprachenatlas
© Bild Schweizerische Nationalbibliothek

Der Blick auf die Sprachsituation der Schweiz zeigt ein farbiges und komplexes Bild. Das Französische der Romandie unterscheidet sich nur unwesentlich von der Sprache Frankreichs, und die Dialekte, die Patois, werden nur noch an wenigen Orten gesprochen. Diesem relativ einheitlichen Sprachraum steht in Graubünden mit dem Rätoromanischen ein stark gegliederter gegenüber. Dort existieren neben dem Deutschen und dem Italienischen fünf schriftliche Idiome und seit einigen Jahren mit Rumantsch Grischun eine umstrittene einheitliche Amtssprache. In der italienischsprachigen Schweiz werden Dialetti und Standarditalienisch selbstverständlich als Varianten der gleichen Sprache gesprochen. In der Deutschschweiz dagegen ist die Diglossie, das Verhältnis zwischen Hochdeutsch und Mundart, immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Konflikten.

Stimmen der Schweiz aus den letzten hundert Jahren

Die vier grossen Schweizer Wörterbücher

Zettelkasten Nr. 592 (all-wäg-g) Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Der Inhalt der Zettelkästen bildet das Grundlagenmaterial für die Erstellung des Wörterbuchs.
Zettelkasten Nr. 592 (all-wäg-g) Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Der Inhalt der Zettelkästen bildet das Grundlagenmaterial für die Erstellung des Wörterbuchs.
© Bild Schweizerische Nationalbibliothek

Neben zahlreichen regionalen Wörterbüchern, sammeln und verzeichnen die vier grossen nationalen Wörterbücher den Wortschatz der Schweizer Mundarten. Diese werden in der Ausstellung ebenfalls vorgestellt: das Schweizerische Idiotikon, das Glossaire des patois de la Suisse romande, das Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana und der Dicziunari Rumantsch Grischun. Zu sehen ist, wie diese Wörterbücher vor über hundert Jahren gegründet wurden und wie bis heute daran gearbeitet wird.

Tonstudio: Stimmen der Schweiz 2012

Rahmenveranstaltungen zum Thema Mundart

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm vertieft die Thematik der Ausstellung. So sind zwei moderierte Gespräche, zwei Vorträge und zwei Tagungen geplant. Wie gewohnt steht auch das Programm der Museumsnacht Bern unter dem Motto der aktuellen Ausstellung, und so wird die Nacht vom 16. März 2012 in der Nationalbibliothek zur Mundartnacht. Am 26. April 2012 sendet Radio DRS1 die Sendung Schnabelweid direkt aus der Schweizerischen Nationalbibliothek. Ausnahmsweise öffnet diese ihre Türen auch am 1. August - für ein Bibliothekszmorge und eine Führung durch die Ausstellung. Auch an anderen Daten besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besuchen.


Zuletzt aktualisiert am: 12.06.2012

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