
Plakat der Ausstellung
7. November 2008 bis 29. März 2009
Wie entsteht ein Lexikon? Wie schreibt man eine Enzyklopädie? Und wie können sie gelesen werden? Am Beispiel des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS), einem der grössten Lexika-Projekte in unserem Land, werden Fragen zur Produktion, deren Speicherung und zu den Herausforderungen mit digitalen Formen gestellt. Ausgehend vom HLS-Artikel über Ruth Dreifuss, wird auf weitere Artikel verwiesen, die Teil der Lebenswelten der ehemaligen Bundesrätin sind: Endingen (als ihr Heimatort), Kanton Genf (als ihr Wohnort), Judentum, Frauenbewegung, AHV, Europäische Union, Forschung und Francis Matthey. Die Stichworte und Artikel werden dokumentiert und ihr Entstehungsprozess sichtbar gemacht. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS).

Ausstellungsplakat Carl Albert Loosli "Ich schweige nicht!"
Carl Albert Loosli (1877-1959), Schriftsteller
15. Mai bis 30. August 2009
Carl Albert Loosli (1877-1959) gehörte zu den bedeutenden Intellektuellen und Schriftstellern der Schweiz des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 50. Todestages wird sein gesellschaftspolitisches Wirken in einer Ausstellung beleuchtet. Die Auseinandersetzung mit der zu Lebzeiten diffamierten, widersprüchlichen Figur C. A. Looslis erschliesst kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind.«Ich schweige nicht!» ist eine Ausstellung der Carl-Albert-Loosli-Gesellschaft, mit Unterstützung des Schweizerischen Literaturarchivs der Nationalbibliothek. Konzeption und Realisation durch Palma3.

Ausstellungsplakat Ulrich Meister
10. Oktober bis 12. Dezember 2009
Ulrich Meister (geboren 1947 in Schaffhausen) ist als Zeichner, Text- und Objektkünstler im Rahmen der Dokumenta IX, Kassel 1992 einem breiten Publikum aufgefallen.
Viel beachtet wurden seine präzisen Texte in Verbindung mit Linienzeichnungen und lapidaren Alltagsgegenständen, die auf sprachlicher Ebene visuelle Eindrücke evozieren und ergründen. Meister thematisiert damit einen zentralen Aspekt der Kunst des 20./21. Jahrhunderts, die Ästhetik des Trivialen und Banalen und das Verhältnis von Sprache und Bild. Seit 1995 sammelt die Graphische Sammlung der Nationalbibliothek kontinuierlich grafische und Papier-Arbeiten sowie Künstlerbücher von Ulrich Meister, die sie in einer Kabinettausstellung zeitgleich mit einer Übersichtsausstellung im Museum Allerheiligen in Schaffhausen zeigen wird.